04 November 2016

LEBENSZEICHEN

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Huch, wo ist denn nur die Zeit vergangen? In den letzten Wochen ist so viel und doch gar nichts passiert.
Die Ausbildung nimmt viel viel viel Zeit in Anspruch, und an die Arbeitszeit von 9-18 Uhr muss ich mich immer noch gewöhnen. Im Sommer war das nicht so schlimm, aber vor allem seit der Zeitumstellung merke ich, wie viel vom Tag ich im Büro verbringe. Wenn ich raus gehe, muss ich im Dunkeln nach meinem Auto suchen, was jeden Tag wieder wundervoll ist, wenn man Angst im Dunkeln hat.

Fotografisch merke ich wie ich weiter und weiter komme. Vor allem in den letzten Sommerwochen habe ich nach der Schule privat so viele Shootings gemacht, langsam baut sich Carlaesk Photography mehr und mehr auf und ich bin unglaublich stolz auf das, was die letzten Wochen geschehen ist. Was für andere nach winzigen Schritten klingen mag, waren für mich Überwindungen der größten Grenzen die ich mir selbst gezogen habe.
Ich bin wirklich auf fremde Menschen zugegangen, habe Termine vereinbart und mich getroffen. Ich, die sonst Hemmungen hat, "Hallo" zu den Nachbarn zu sagen, habe wildfremde Menschen vor meine Kamera gezerrt, ihnen Anweisungen gegeben und sie fotografiert.
Ohne meine Freunde hätte ich das nicht geschafft, denn die durften abwechselnd abends mit antanzen, weil ich es halt doch noch nicht ganz alleine schaffe, den Reflektor zu halten, zu denken, in vollen Sätzen zu sprechen und nebenbei auch noch schnieke Fotos zu machen. Ich, die sich sonst weigert, Hilfe anzunehmen, weil ich alles selber schaffen will, habe einfach so gefragt, ob ich die Hilfe bekomme, die ich brauche. Und ich habe es so genossen, diese spannende Zeit mit Freunden zu erleben.

Ich dachte zwischendurch, ich sei angekommen, doch wer weiß, wohin mich die Wege führen werden... Es werden sich auf jeden Fall noch einige Dinge ändern, bevor ich wirklich angekommen bin. Mit Felix schmiede ich große Zukunftspläne und ich brenne nur darauf, die Ausbildung in 1,5 Jahren abzuschließen und auf eigenen Beinen zu stehen.

--- Wenn jemand von euch hier im Umkreis Würzburg wohnt, könnte man ja auch gerne mal zusammen ein Projekt starten... :) ---

08 September 2016

03/22 - EIN BRIEF AN DEIN VERGANGENES SELBST

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Liebe Carla, 
lebe dein Leben, so wie es sich richtig anfühlt, mache deine eigenen Fehler und wachse daran, lerne dich selbst mehr und mehr kennen und akzeptiere, wer du bist. In ein paar Jahren wirst du nicht mehr wissen, was dich heute beschäftigt, aber diese Gedanken und Überlegungen werden dich formen und zu der machen, die du bist. Färbe dir die Haare, in jeder Farbe, die du dir vorstellen kannst und ziehe an, was du willst. Aus all dem Chaos wird dann eines Tages ein Mensch werden, bei dem die Dinge  zusammen passen und dieser Mensch bist immer noch du.
Zerbreche dir nicht ständig den Kopf, was du richtig oder falsch machst, das wird schon werden - aber plane vielleicht deine Zukunft etwas sorgfältiger und nicht nur mit Plan A, sondern auch B, C und D. Du wirst es damit später leichter haben, glaub mir.
Versuche, deine Ängste zu überwinden, denn daran wirst du mehr und mehr wachsen. Stelle dich den Ängsten und besiege sie, so haben sie keine Macht mehr über dich.

Genieße dein Leben, und bleib glücklich!
Carla

07 September 2016

WAS WIRD AUS SIMPLY-MOMENTS?

2 comments:
Diese Frage habe ich mir in den letzten Wochen tatsächlich oft oft oft gestellt. Durch die Arbeit haben sich viele Dinge verändert, mein Leben ist gar nicht mehr so öde, wie es sonst war. Doch dadurch bin ich auch weniger und weniger zu Hause. Wenn ich nicht bei Felix bin, habe ich nach der Arbeit noch privat Shootings. Mein Leben geht voran, ja, und endlich habe ich auch einen Plan dafür.  Der Blog scheint ein Überbleibsel aus früheren Zeiten zu sein, und trotzdem will ich ihn nicht aufgeben. Dennoch wird es ruhiger hier werden und ich will wieder zum "bloggigen" Bloggen zurück kehren. Die letzten Monate habe ich meine Posts Wochen im Voraus geplant, und wirklich was zu Erzählen ist mir auch nicht eingefallen. Der Blog wurde zu meinem Platz für meine Bilder, und da ich es endlich geschafft habe, das auf eine andere Plattform zu verlegen, möchte ich hier wieder zu alten Wurzeln zurück kehren, euch über meine Gedanken erzählen, von Basteleien reden und und und.

Ich freue mich wie Bolle, wenn ihr trotzdem alle da bleibt, und vielleicht ein paar auch mit mir meine neuen Wege gehen :) Dazu könnt ihr zum Beispiel meine Facebookseite liken oder auch meine Website gucken!
Wir lesen uns! Bis dahin,

Carla
(endlich auf dem richtigen Weg!)

24 August 2016

02/22 - ZEHN LIEBLINGSLIEDER

2 comments:
Ich gönne es mir mal eben, das auch mit Video einzubetten, damit der Spaß hier nicht ganz so öde und platt wird :) Gerade höre ich so viel deutsche Musik wie noch nie, ich habe richtig lange gesucht, bis mir mal ein paar andere Lieder eingefallen sind :D

1. Frittenbude - Mindestens in 1000 Jahren (& genau bei diesem Video hüpfe ich irgendwo da vorne glückstrahlend herum <3)

2. Kraftklub - Songs für Liam


3. Tiesto - Lethal Industry (De Hofnar Remix)


4. OK KID - Bombay Calling


5. Captain Gips - 20000 Meilen unter dem Yeah


6. Kontra K - Wölfe


7. Waving the Guns - Bad Kids Pt3


8. One-T + Cool-T - The magic key


9. Simon & Garfunkel - Mrs Robinson


10. Oliver Koletzki - Hypnotized

19 August 2016

GLÜCK FÜR EIN GANZES JAHR - SOWAS WIE OUTTAKES -

1 comment:
Dass wir's mit dem ernst sein nicht so haben, ist wohl mittlerweile jede klar, und so haben wir den Großteil der Fotos einfach rumgealbert. Und natürlich gibt es auch noch viel süßere und innigere Fotos, auf denen wir die Kamera auch mal eben vergessen haben, doch das sind unsere Momente und die sind mir tatsächlich zu privat, um sie der Welt zu zeigen.
Doch bisschen was zu Lachen kann ich der Welt dann halt doch nicht vorenthalten :P

You make me happy
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16 August 2016

No comments:
Felix hat sich Bilder mit seinem Motorrad gewünscht, also dachte ich mir "Mach ma ma!". Ich habe tatsächlich versucht, mich davor zu inspirieren, doch auf so ziemlich jedem Motorradfoto räkelt sich eine halbnackte Frau recht präsent auf der Maschine. Felix ist weder eine Frau, noch wollte er sich ausziehen, war also nix mit der Inspiration. Außerdem verstehe ich nicht, wieso man nicht angezogen auf einem Motorrad fotografiert werden kann?
Kann man nämlich irgendwie doch. Und das sieht auch irgendwie mal ganz anders aus. Geradezu ungewohnt... :P

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You make me happy
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13 August 2016

GLÜCK FÜR EIN GANZES JAHR

3 comments:
Ich konnte es ja selber kaum glauben, als auf einmal ein ganzes Jahr vorbei war. Ein komplettes Jahr, 365 Tage, mit Felix. Ein ganzes Jahr glücklich und zufrieden und voller Pläne für die Zukunft. Ich bin tatsächlich anscheinend endlich angekommen und das ist ein schönes Gefühl.
You make me happy
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10 August 2016

01/22 - DIE SIEBEN WICHTIGSTEN DINGE DIE DU IN DEINEM LEBEN BISHER GELERNT HAST

1 comment:
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1. Es ist okay, wer man ist.
Klar findet wahrscheinlich jeder andere Menschen viel viel toller als sich selbst, aber man ist nunmal, wer man ist. Es bringt nichts, andere Leute zu imitieren oder gar zu kopieren - eine Kopie ist niemals so toll wie das Original! Und man selbst ist auch am tollsten, genauso wie man ist und nicht wie man gerne sein würde. Es gibt sicher einen Grund, wieso man wird, wer man ist, und anstatt dagegen anzukämpfen, sollte man diesen Menschen annehmen, lieben und wertschätzen. Man hat nur diesen einen. 

2. "Your body is your home, don't burn it down."
Wenn man sich selbst als Seele oder Geist sieht, ist der Körper das Zuhause von einem. Und zwar nur dieser eine Körper, man kann ihn nicht tauschen oder wechseln, man kann nicht umziehen, wie aus einem Haus. Man lebt Zeit seines Lebens in diesem einen Körper. Und, woran man oft nicht denkt: Wenn dieses Zuhause einmal beschädigt ist, dann kostet es viel Zeit, Kraft und einige Handwerker, um die Schäden zu reparieren. Also egal, wie schlecht es einem geht, egal, wie böse die Welt zu sein scheint und egal wie weit weg die Hoffnung scheint: Auf seinen Körper muss man Acht geben. Nicht das Essen vernachlässigen, nicht das trinken, keine armen Gehirnzellen mit Drogen töten und nicht absichtlich wehtun. Der Körper wird im Laufe des Lebens genug in Mitleidenschaft gezogen, da muss man nicht selbst noch zu beitragen. 

3. Ehrlich hält besser.
Verschwiegenes bereitet einem Bauchweh und Lügen fliegen eh immer auf. Die ehrlichen Versionen sind zwar nicht immer leichter oder netter, aber dafür sind sie wahr. Es bringt nichts, andere Menschen anzuflunkern und andere Realitäten zu erschaffen. Es gibt nur diese eine Realität und in der leben wir und es ist tausend Mal fairer, gleich die Wahrheit zu sagen, als erst zu spät. Denn die andere Person wird das viel besser verkraften, als Lügen und leeres Gerede. Und Vertrauen ist bekanntlich der Schlüssel des Glücks. Oder so ähnlich. 

4. Kleine Dinge machen große Freude.
Man kann sich natürlich auch über ein eigenes Auto freuen oder viele neue Klamotten, aber es ist viel leichter, sich an kleinen Dingen zu erfreuen, die nicht noch den bitteren Nebengeschmack haben, dass man dafür jetzt Geld ausgeben musste. Freude über schöne Blumen am Wegesrand oder ein Lächeln von Fremden, im Bett kuscheln mit dem Freund oder Frisbee spielen in der Sonne, das ist kostenlose Freude, und davon hat man im Endeffekt viel länger etwas :)

5. Besitz macht nicht unbedingt glücklich. 
Ich bin mittlerweile seit Jahren dabei, Stück für Stück mein Hab und Gut auf ein Nötigstes zu minimieren. Es macht nicht glücklich, von vielen Besitztümern umgeben zu sein, nein, gar nicht. Aus rund 300 Büchern wurden 30, aus 40 DVDs 10, und so weiter. Ich sammle nicht mehr Dinge an, wie ein Eichhörnchen, denn bei zu vielen Dingen bleiben eben auch zu viele ungenutzt liegen und das ist kein schönes Gefühl, wenn man da länger drüber nachdenkt.

6. In Reisen zu investieren ist mehr wert, als in Klamotten. 
Klar finde ich schöne Klamotten toll, hat auch niemand gesagt, dass es nicht okay ist, welche zu kaufen. Aber wenn ich mir 10 Kleider spare und stattdessen das Geld nutze, um mein Zuhause zu verlassen und neue Orte zu entdecken, so zehre ich von der Kraft und Energie, die ich davon mitnehme, viel tausend Mal länger. Reisen macht glücklich und Reisen formt den Geist. Wenn ich nach 1 Woche 2 Einwegkameras vollgeknipst habe, macht mich das glücklicher, als in schicker Klamotte unterwegs zu sein.

7. Suche dir deine Freunde gut aus. 
Nicht jeder Mensch tut einem gut, egal wie toll, beliebt oder begabt derjenige ist. Mit Leuten um dich herum, die dich runterziehen, egal auf welche Art, wirst du niemals glücklich werden, also suche dir eine Freunde bedächtig aus. Suche dir Freunde, die dich weiterbringen, unterstützen, für dich da sind und dich auf Abenteuern begleiten, denn das sind die Menschen, die wirklich zählen. Egal, wie alt sie sind oder egal wie jung. Wenn jemand dich glücklich macht, und zwar wirklich innerlich glücklich, zufrieden und selig, dann halte dir denjenigen. Wer dir nachts Kopfzerbrechen bereitet, dich versetzt oder belügt, der bringt dich nicht weiter, und solche Menschen braucht man im Leben nicht. 

06 August 2016

03 August 2016

31 July 2016